Westerwälder Trilogie

Skulpturen und Bilder von Klaus Berschens

Ausstellung Klaus Berschens

Gestern wurde im Atelier Meerkatze die Ausstellung «Klaus Berschens – Skulpturen und Bilder» eröffnet. Die Ausstellung wird noch am Samstag, 8. November, und am Sonntag, 9. November 2014, jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet sein. Mit dieser Ausstellung beschließt das Atelier Meerkatze seine «Westerwälder Trilogie» mit Werken dreier bedeutender, im Westerwald lebender Künstler.

Insgesamt 61 Kunstwerke von Klaus Berschens werden in den Räumen der Meerkatze sowie im Garten des Hauses gezeigt. Wichtiger Teil der Ausstellung ist die Gruppe von 12 teilweise großformatigen Gemälden, die in den letzten Monaten entstanden sind. Gemeinsam mit den 22 Skulpturen, 20 Reliefs und 7 Stelen gewähren sie einen beeindruckenden Einblick in das Schaffen des Ausnahmekünstlers, der sich vor gut zehn Jahren nach erlittener tiefer persönlicher Erschütterung infolge schwerer Krankheit entschloß, als freischaffender Bildhauer tätig zu sein. Was er seitdem geschaffen hat, ist beeindruckend: blockhafte Skulpturen, groß und klein, farbige Stelen, Reliefs und seit etwa einem Jahr auch Bilder.

In ihrer geradezu archaischen Monumentalität beeindrucken die Arbeiten von Klaus Berschens mit ihrer Gültigkeit und Präsenz. Sie sprechen vom Bestreben des Künstlers, die Unwägbarkeiten und Bedrohungen einer chaotischen und letzten Endes unerklärlichen Welt mithilfe einfacher geometrischen Ordnungsprinzipien zu bannen – gegen die Vergänglichkeit etwas von Dauer zu setzen. In diesem Sinn haben diese Werke eine positive, lebensbejahende Botschaft.

«Tuschefetzen» von dede («Westerwälder Trilogie» Teil 2)

Ausstellung dede «Tuschefetzen»

Vom 26. bis zum 28. September 2014 stellte das Atelier Meerkatze zum ersten Mal eine Auswahl aus der Serie «Tuschefetzen» des Malers und Dichters dede (Dieter Ditscheid) aus Asbach im Westerwald der Öffentlichkeit vor. Als «Tuschefetzen» bezeichnet der Künstler seine lockeren Malereien in Tusche und Acryl auf Papier, an denen er seit 2011 arbeitet. Diese ungegenständlichen Werke nehmen mit ihrer reizvollen «rauhen» Unmittelbarkeit eine Sonderstellung im Schaffen von dede ein. Die Serie umfaßt bisher insgesamt 35 Arbeiten, von denen 29 in der Ausstellung gezeigt wurden.

Die Eröffnung fand am 26. September im Beisein des Künstlers statt. Sokrates Theodoridis, Vize-Bürgermeister der Stadt Königswinter, entrichtete ein Grußwort der Stadt. Mit den «Tuschefetzen» zeigt das Atelier Meerkatze den zweiten Teil seiner «Westerwälder Trilogie», einer dreiteiligen Ausstellungsserie zeitgenössischer Künstler aus dem Westerwald, die im August mit Lithographien von Karl Otto Götz ihren Anfang nahm und im November mit Arbeiten des Bildhauers Klaus Berschens aus Kircheib abgeschlossen werden wird.

Bericht im Bonner General-Anzeiger vom 29. September 2014

Am Mittwoch, 1. Oktober 2014, um 18 Uhr liest Dieter Ditscheid unter dem Motto «Wort- und Gedankenfetzen» aus seinem schriftstellerischen Werk. Plätze können noch reserviert werden.

Lithos von K. O. Götz im Atelier Meerkatze

KO Goetz_ Ausstellung
 
Vom 22. bis zum 24. August 2014 zeigte das Atelier Meerkatze Lithographien von Karl Otto Götz. Die Kollektion von 26 Steindrucken aus der Sammlung Hennemann umfaßt einen Zeitraum von fünf Jahrzehnten. Sie ergänzt die Retrospektive im Siebengebirgsmuseum und bietet einen repräsentativen Einblick in das druckgraphische Schaffen des inzwischen hundertjährigen Künstlers, der unweit von Königswinter in Wolfenacker im Westerwald lebt.

Am 23. August wurde die Ausstellung im Rahmen der Kunsttage Königswinter offiziell eröffnet. Sie ist Auftakt der «Westerwälder Trilogie», einer dreiteiligen Ausstellungsserie bedeutender Künstler aus dem Westerwald. Die Serie wird im September mit der Ausstellung «Tuschefetzen» des Malers und Dichters dede (Dieter Ditscheid) aus Asbach fortgesetzt.

Am 24. August 2014 wurde die in Zusammenarbeit mit dem Atelier Meerkatze veranstaltete Retrospektive zum 100. Geburtstag von K. O. Götz im Siebengebirgsmuseum der Stadt Königswinter mit einer Finissage beendet. Während dieser Veranstaltung beantworteten Marianne Hennemann und der Kunsthistoriker Dr. Axel Wendelberger Fragen des interessierten Publikums zum Schaffen von Karl Otto Götz.

Bericht im Bonner General-Anzeiger vom 25. August 2014