Von der Photokina in das Atelier Meerkatze – PIC Selected

PIC Selected Preview

Der PIC e.V. – Deutschlands aktivster Fotografenverband aus den Bereichen professioneller Fotografie, fotografischer Industrie und Bildungseinrichtungen – schreibt seit 2009 jährlich den Förderpreis «PIC Selected» aus. Der Preis richtet sich an den fotografischen Nachwuchs. An die Gewinner werden einjährige Stipendien vergeben. Für die eingereichten Arbeiten macht der PIC bewusst keine thematischen Vorgaben. Ausschlaggebend sind eigenständige Bildsprache, Konzeption und Originalität der Portfolios.

In der Ausstellung «PIC Förderpreis · Selected 2012 – 2016» wird eine spannende Auswahl von Werken einiger Gewinner des Förderpreises aus den Jahren 2012 bis 2016 vorgestellt. Sie umfasst über 50 Fotoarbeiten von 13 Fotografinnen und Fotografen. Das Spektrum reicht von Portrait, Stilleben, Straßenfotografie, Reportage, über inszenierte Fotografie und Fotomontage bis hin zum Fotogramm. «Die unterschiedlichen Arbeiten der Ausstellung zeigen in besonderem Maße, wie sich der PIC-Verband in den letzten Jahren weiterentwickelt hat», sagte Peter Hytrek, der Vorstandsvorsitzende des PIC e.V. in einem Interview.

Nachdem die Ausstellung mit großem Erfolg – ca. 2.500 Besucher pro Tag – auf der Photokina 2016 in Köln gezeigt wurde, wird sie ab dem 18. Februar 2016 im Atelier Meerkatze zu sehen sein. Präsentiert werden Werke von Sarah Julia Acker, Stefan Bausewein, Günther Bayerl, Matthias Döring, Eli Eichler, Simon Eymann, Michael Geßner, Michaela Grönnebaum, Natalia Luzenko, Susann Nürnberger & Christian Kümpel, Julia Schmidt, Saskia Uppenkamp und  Jennifer Wolf.

Eröffnung der Ausstellung am Samstag, 18. Februar 2017, 18 Uhr. Öffentliche Finissage am Samstag, 25. März 2017, 18 Uhr. Die Ausstellung ist geöffnet am 19. / 20. Februar,  14 – 18 Uhr, bis 25. März nach Vereinbarung.

Bericht im Rundblick Siebengebirge vom 25.02.2017 (PDF)
Bericht im Bonner General-Anzeiger vom 2.03.2017

Kuratorenführungen in der Douglas-Swan-Ausstellung

Douglas Swan Siebengebirgsmuseum

Das Siebengebirgsmuseum der Stadt Königswinter bietet für die Ausstellung mit Werken von Douglas Swan Führungen mit Axel Wendelberger, dem Kurator der Ausstellung an:

Sonntag, 4. Dezember 2016, 15 Uhr
Mittwoch, 14. Dezember 2016, 18 Uhr, im Rahmen der Veranstaltung «Kostprobe»
Sonntag, 15. Januar 2017, 15 Uhr

Kostenbeitrag: 7,– Euro (inkl. Museumseintritt); Interessenten sind herzlich eingeladen. Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mehr Informationen auf der Website des Siebengebirgsmuseums
Besprechung der Ausstellung im Bonner General-Anzeiger vom 29. November 2016
Bericht im Bonner General-Anzeiger vom 9. Dezember 2016

Werke von Douglas Swan im Siebengebirgsmuseum

Douglas Swan, Studio fragment, 1981

Das Siebengebirgsmuseum der Stadt Königswinter zeigt vom 23. November 2016 bis zum 29. Januar 2017 unter dem Titel «Douglas Swan (1930 – 2000) — Objekte, Räume, Landschaften» Werke des schottischen Malers Douglas Swan, der in den USA geboren wurde und ab der Mitte der 1970er Jahre in Bonn lebte. Bis auf wenige Ausnahmen sind Bilder aus der Bonner Zeit des Künstlers ausgestellt. Nach seinen Studien am College of Art in Dundee (Schottland) sowie bei dem prominenten Maler William Scott in London und Bath arbeitete Douglas Swan für einige Zeit im Atelier von William Scott. Dort erhielt er entscheidende künstlerische Anregungen.

Im Jahr 1958 ermöglichte ihm ein Stipendium des British Council einen Studienaufenthalt in Italien. Der Künstler lebte mehrere Jahre in Mailand und lernte wichtige Protagonisten der italienischen zeitgenössischen Kunst kennen, wie z.B. Enrico Castellani, Roberto Crippa und Lucio Fontana, was einen großen Einfluss auf seine weitere malerische Entwicklung hatte.

Bereits Ende der 1950er Jahre hatte Douglas Swan zur Lyrischen Abstraktion gefunden. Große, von linearen Strukturen überzogene Farbflächen sind typisch für diese Werke. Bald setzte er Linien als Richtungsanzeiger für imaginäre Bewegungen im Bildraum ein. Am Beginn der 1960er Jahre erscheinen in Umrissen dargestellte, einfache Gegenstände in seinen Arbeiten. Ab Mitte der 1960er Jahre bezog der Künstler dreidimensionale Objekte in seine Malerei ein. In den 1970er Jahren näherte er sich mit der «Air»-Serie der konzeptuellen Kunst.

Mit seiner Malerei spürte Douglas Swan der Poesie nützlicher Dinge nach, die er in ihrer Einfachheit auf unverwechselbare Weise in seine delikaten Kompositionen einband und gelegentlich mit kurzen Textkommentaren versah. Auch Bonner Motive wie die Hofgartenwiese, die barocke Universität, Strassenszenen und Häuserfassaden verarbeitete der Künstler. Douglas Swans Bilder sind stark geprägt von seiner musikalischen Ausbildung. Sie sind lyrisch, hintersinnig, skizzenhaft und erschließen sich erst allmählich.

Abbildung: Douglas Swan, Studio fragment, 1981, Öl auf Leinwand, Privatbesitz

Mehr Informationen auf der Website des Siebengebirgsmuseums… 
Bericht in der Bonner Rundschau vom 25. November 2016
Besprechung im Bonner General-Anzeiger vom 29. November 2016

Jennifer Wolf «Earth · Bound» – der Kalender zur Ausstellung

Jennifer Wolf, Earth Bound, Kalender 2017

Pünktlich für die Vorweihnachtszeit hat Jennifer Wolf den Fotokalender «Earth · Bound» herausgebracht. Er enthält Arbeiten, die in ihrer Ausstellung im Atelier Meerkatze zu sehen sind. Die Ausstellung kann noch bis Januar 2017 nach Voranmeldung besucht werden. Der beeindruckende Kalender mit einem Format von 45 x 30 cm ist ab sofort zu einem Preis von 35 € erhältlich.

Zu beziehen über www.jennifer-wolf-art.de

Willi-Gutmann-Retrospektive in Dietikon bei Zürich

Willi-Gutmann-Retrospektive 2016

Vom 22. bis 30. Oktober 2016 fand in Dietikon bei Zürich eine Retrospektive des Schweizer Künstlers Willi Gutmann statt. Auf 1.800 Quadratmetern Ausstellungsfläche wurden 185 Skulpturen aus allen Schaffensphasen des Künstlers gezeigt. Es waren Werke aus Aluminium, Messing, Kupfer, Edelstahl und Holz von wenige Zentimeter hohen Miniaturen bis hin zu drei Meter hohen Monumentalskulpturen ausgestellt. Daneben wurden Arbeiten auf Papier gezeigt. Die Auswahl bot einen repräsentativen Einblick in das Gesamtschaffen von Willi Gutmann. Viele Arbeiten wurden für die Ausstellung restauriert und waren seit ihrer Entstehungszeit zum ersten Mal wieder öffentlich zu sehen. Zur Ausstellung erschien im Kehrer Verlag Heidelberg Berlin die erste monografische Buchpublikation über den Künstler, herausgegeben von Axel Wendelberger, mit einer Einführung von Haig Khachatoorian und Essays von Pit Gutmann und Axel Wendelberger.

Bericht im Zürcher Unterländer vom 21.10.2016