Kuratorenführungen in der Douglas-Swan-Ausstellung

Douglas Swan Siebengebirgsmuseum

Das Siebengebirgsmuseum der Stadt Königswinter bietet für die Ausstellung mit Werken von Douglas Swan Führungen mit Axel Wendelberger, dem Kurator der Ausstellung an:

Sonntag, 4. Dezember 2016, 15 Uhr
Mittwoch, 14. Dezember 2016, 18 Uhr, im Rahmen der Veranstaltung «Kostprobe»
Sonntag, 15. Januar 2017, 15 Uhr

Kostenbeitrag: 7,– Euro (inkl. Museumseintritt); Interessenten sind herzlich eingeladen. Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mehr Informationen auf der Website des Siebengebirgsmuseums
Besprechung der Ausstellung im Bonner General-Anzeiger vom 29. November 2016
Bericht im Bonner General-Anzeiger vom 9. Dezember 2016

Werke von Douglas Swan im Siebengebirgsmuseum

Douglas Swan, Studio fragment, 1981

Das Siebengebirgsmuseum der Stadt Königswinter zeigt vom 23. November 2016 bis zum 29. Januar 2017 unter dem Titel «Douglas Swan (1930 – 2000) — Objekte, Räume, Landschaften» Werke des schottischen Malers Douglas Swan, der in den USA geboren wurde und ab der Mitte der 1970er Jahre in Bonn lebte. Bis auf wenige Ausnahmen sind Bilder aus der Bonner Zeit des Künstlers ausgestellt. Nach seinen Studien am College of Art in Dundee (Schottland) sowie bei dem prominenten Maler William Scott in London und Bath arbeitete Douglas Swan für einige Zeit im Atelier von William Scott. Dort erhielt er entscheidende künstlerische Anregungen.

Im Jahr 1958 ermöglichte ihm ein Stipendium des British Council einen Studienaufenthalt in Italien. Der Künstler lebte mehrere Jahre in Mailand und lernte wichtige Protagonisten der italienischen zeitgenössischen Kunst kennen, wie z.B. Enrico Castellani, Roberto Crippa und Lucio Fontana, was einen großen Einfluss auf seine weitere malerische Entwicklung hatte.

Bereits Ende der 1950er Jahre hatte Douglas Swan zur Lyrischen Abstraktion gefunden. Große, von linearen Strukturen überzogene Farbflächen sind typisch für diese Werke. Bald setzte er Linien als Richtungsanzeiger für imaginäre Bewegungen im Bildraum ein. Am Beginn der 1960er Jahre erscheinen in Umrissen dargestellte, einfache Gegenstände in seinen Arbeiten. Ab Mitte der 1960er Jahre bezog der Künstler dreidimensionale Objekte in seine Malerei ein. In den 1970er Jahren näherte er sich mit der «Air»-Serie der konzeptuellen Kunst.

Mit seiner Malerei spürte Douglas Swan der Poesie nützlicher Dinge nach, die er in ihrer Einfachheit auf unverwechselbare Weise in seine delikaten Kompositionen einband und gelegentlich mit kurzen Textkommentaren versah. Auch Bonner Motive wie die Hofgartenwiese, die barocke Universität, Strassenszenen und Häuserfassaden verarbeitete der Künstler. Douglas Swans Bilder sind stark geprägt von seiner musikalischen Ausbildung. Sie sind lyrisch, hintersinnig, skizzenhaft und erschließen sich erst allmählich.

Abbildung: Douglas Swan, Studio fragment, 1981, Öl auf Leinwand, Privatbesitz

Mehr Informationen auf der Website des Siebengebirgsmuseums… 
Bericht in der Bonner Rundschau vom 25. November 2016
Besprechung im Bonner General-Anzeiger vom 29. November 2016

Jennifer Wolf «Earth · Bound» – der Kalender zur Ausstellung

Jennifer Wolf, Earth Bound, Kalender 2017

Pünktlich für die Vorweihnachtszeit hat Jennifer Wolf den Fotokalender «Earth · Bound» herausgebracht. Er enthält Arbeiten, die in ihrer Ausstellung im Atelier Meerkatze zu sehen sind. Die Ausstellung kann noch bis Januar 2017 nach Voranmeldung besucht werden. Der beeindruckende Kalender mit einem Format von 45 x 30 cm ist ab sofort zu einem Preis von 35 € erhältlich.

Zu beziehen über www.jennifer-wolf-art.de

Willi-Gutmann-Retrospektive in Dietikon bei Zürich

Willi-Gutmann-Retrospektive 2016

Vom 22. bis 30. Oktober 2016 fand in Dietikon bei Zürich eine Retrospektive des Schweizer Künstlers Willi Gutmann statt. Auf 1.800 Quadratmetern Ausstellungsfläche wurden 185 Skulpturen aus allen Schaffensphasen des Künstlers gezeigt. Es waren Werke aus Aluminium, Messing, Kupfer, Edelstahl und Holz von wenige Zentimeter hohen Miniaturen bis hin zu drei Meter hohen Monumentalskulpturen ausgestellt. Daneben wurden Arbeiten auf Papier gezeigt. Die Auswahl bot einen repräsentativen Einblick in das Gesamtschaffen von Willi Gutmann. Viele Arbeiten wurden für die Ausstellung restauriert und waren seit ihrer Entstehungszeit zum ersten Mal wieder öffentlich zu sehen. Zur Ausstellung erschien im Kehrer Verlag Heidelberg Berlin die erste monografische Buchpublikation über den Künstler, herausgegeben von Axel Wendelberger, mit einer Einführung von Haig Khachatoorian und Essays von Pit Gutmann und Axel Wendelberger.

Bericht im Zürcher Unterländer vom 21.10.2016

Willi-Gutmann-Buch erschienen

Willi Gutmann Buchtitel

Nach über zwei Jahren Arbeit ist im Kehrer Verlag Heidelberg Berlin die erste Monografie über Willi Gutmann (1927 in Dielsdorf / Schweiz – 2013 in Oberhasli / Schweiz) erschienen. Der Schweizer Künstler hat zeitlose Werke von bestechender Schönheit geschaffen. Seine größte Arbeit, eine 24,50 Meter hohe Skulpturengruppe, steht in San Francisco. Das kleinste Werk ist ein zerlegbarer Würfel mit einer Kantenlänge von 1 cm. Solche Gegensätze – Monumental / Miniatur, Zerteilen / Zusammenfügen, Positiv / Negativ, Konstruktiv / Organisch – kennzeichnen Willi Gutmanns Kunst. Das Einbeziehen des Betrachters in das Endresultat eines Kunstwerkes war ihm ein zentrales Anliegen.

Willi Gutmanns variable Skulpturen stellen einen einzigartigen Beitrag zur kinetischen Kunst dar, dessen angemessene Würdigung bis heute aussteht. Nach abgeschlossenem Studium an der Kunstgewerbeschule Zürich eröffnete Willi Gutmann ein Büro für Innenarchitektur, war jedoch immer auch künstlerisch tätig. Seit 1965 arbeitete er ausschließlich als freischaffender Bildhauer. Bereits 3 Jahre später wurden Monumentalskulpturen von ihm in den USA und in Mexiko aufgestellt. Dieses Buch ist die erste umfassende Publikation über das bildhauerische Schaffen des Ausnahmekünstlers.

Herausgeber: Axel Wendelberger
Mit Texten von Pit Gutmann, Haig Khachatoorian und Axel Wendelberger
Gestaltet von Axel Wendelberger
Festeinband mit Schutzumschlag, 24 x 30 cm
176 Seiten, 200 Farb- und S/W-Abb.
ISBN 978-3-86828-760-8
Euro 39,90

Erhältlich über Amazon.de

«Goodbye Blue Monday» – eine gelungene Mischung

Goodbye Blue Monday – 4:1 und Vladimir Katz

Jazz aus New York und aktuelle Kunst aus Köln und Umgebung – genau das Richtige, um den Montag ausklingen zu lassen… Das fanden jedenfalls die begeisterten Besucher, die am 9. Mai 2016 der Einladung der Gruppe 3_ORENDA (Andrea Deighton, Dave Deighton und Axel Wendelberger) in die Meerkatze gefolgt waren. Die Künstlergruppe 4:1 – Julius Busch, Raimunde Grave, Wilko Meiborg, Nike Seifert und Malte Sonnenfeld – zeigte aktuelle Werke ganz verschiedener künstlerischer Richtungen und Medien. In der interessanten Ausstellung gab der Jazz-Pianist Vladimir Katz aus New York ein beeindruckendes Konzert. Die Ausstellung kann noch bis zum 16. Juni 2016 nach Voranmeldung besucht werden. Im Bild v.l.n.r.: Wilko Meiborg, Julius Busch, Nike Seifert, Raimunde Grave, Malte Sonnenfeld, am Klavier Vladimir Katz (Foto Florette Hill).

Der Trailer zur Veranstaltung…

Slideshow von Florette Hill

Bericht im Bonner General-Anzeiger vom 12.5.2016
Bericht im Rundblick Siebengebirge vom 14.5.2016
Besprechung bei Studio Eins vom 18.5.2016

Neue Wege mit 3_ORENDA

3_ORENDA im Siebengebirgsmuseum

Nach reiflicher Überlegung haben wir beschlossen, unter dem Namen 3_ORENDA gemeinsam neue Wege zu beschreiten und ein neues, frisches Veranstaltungsformat zu entwickeln. Die Programme unserer Galerien The Art Lounge und Atelier Meerkatze laufen parallel weiter. Unser erstes Event «Goodbye Blue Monday» wird am Montag, 9. Mai 2016 im Atelier Meerkatze stattfinden.

Warum 3_ORENDA? Die Irokesen glaubten, dass alle lebenden Dinge von einer Essenz namens Orenda erfüllt seien. Träume waren die wichtigste Form des Kontaktes zwischen Orenda und den menschlichen Wesen. Man fastete und meditierte, um eine Vision zu erhalten. Träume drückten die Sehnsüchte des innersten Bereiches der Seele aus. Die Erfüllung der Träume war absolut essenziell.

Orenda ist die Kraft, die Dinge zusammenbringt. Dieser Gedanke entspricht unserem Traum, kreative Menschen und unterschiedliche Kunstformen in Veranstaltungen zusammenzubringen. 3_ORENDA, weil wir drei sind: Axel Wendelberger, Andrea Deighton und Dave Deighton (Foto: Jennifer Wolf). «Goodbye Blue Monday» ist der erste Schritt zur Erfüllung eines Traums.

Mehr zu unseren Veranstaltungen…

Nike Seiferts «Extremes»

Nike Seifert Ausstellung

«In ihrer neuen Werkserie ‹Extremes› widmet sich Nike Seifert der Gegensätzlichkeit – Kontrast und Harmonie, Möglichkeiten und Grenzen, Emotion und Rationalität, Musik und Stille ... Intensive Polaritäten zeichnen ihre Arbeitsweise aus, die einem oftmals physisch verzehren­den Prozess gleicht und Ergebnis starker Empfindungen ist.» (Alexandra Wendorf) Die Ausstellung kann bis zum 8. April 2016 nach Vereinbarung besucht werden.

Bericht im Bonner General-Anzeiger vom 10.3.2016

Dokumentation über Ansgar und Zipora



Die Filmemacher Volker Budinger, Günther Otten, Anna Welwert und Stefan Steinmeyer schufen im Winter 2015 diese wunderbare Dokumentation über das Düsseldorfer Künstlerehepaar Ansgar Skiba und Zipora Rafaelov. Ansgar Skibas Arbeiten waren im Sommer 2015 im Rahmen der Kunsttage Königswinter unter dem Titel «Wasser und Berge» im Atelier Meerkatze zu sehen. Besucher der Ausstellung werden im Video einige Bilder wiedererkennen. Die Dokumentation bietet einen schönen Einblick in das Schaffen der beiden Künstler.

«Fest des Lichts» beendet

Meerkatze Lichtausstellung

Am 22. Januar 2016 endet die Ausstellung «Fest des Lichts» im Atelier Meerkatze. Elf Künstler präsentierten Arbeiten zum Thema Licht in den Medien Malerei, Fotografie und Installation: Tony Child, dede (Dieter Ditscheid), Dave Deighton, Monique Jacquemin, Betina Inocêncio, Matthias Olbrisch, Horst-Olaf Schmidt, Gaby Sommer, Wolfgang Speen, Kurt Volkert und Elisabeth Brunen (im Bild Arbeiten von Gaby Sommer, Betina Inocêncio, Horst-Olaf Schmidt und Dieter Ditscheid). Zur Eröffnung am 18. Dezember 2015 wurde im Garten der Meerkatze die Lichtinstallation «Lumen Volante» von Kurt Volkert, dede (Dieter Ditscheid) und Elisabeth Brunen enthüllt. Die Ausstellung war außerordentlich gut besucht und fand reges Interesse in den Medien.

Bericht in der Bonner Rundschau vom 20.12.2015
Bericht im Bonner General-Anzeiger vom 23.12.2015 (PDF)
Bericht im Rundblick Siebengebirge vom 2.1.2016
Printausgabe (PDF)